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7 Gründe, warum viele im ungeliebten Job bleiben

Es ist nur logisch, einen Job zu wechseln, den man überhaupt nicht mag. Doch nicht selten entscheiden sich Arbeiter dafür, im Job zu bleiben – aus vielen Gründen:

1. Oftmals besitzt man ein Haus und der Verkauf wird deutlich schwieriger sein als die Auflösung eines Mietvertrags für eine Wohnung.

2. Man hat Freundschaften am Arbeitsort oder mit Arbeitskollegen.

3. Das Arbeitsverhältnis des Ehepartners oder Lebensgefährten lässt es nicht zu.

4. Man würde das Familienleben stören. Wenn nur der eine Partner mit dem Job unzufrieden ist und diesen wechseln will, ist oftmals auch der Partner gezwungen, seinen Job zu wechseln. Dies will man dem Partner natürlich nicht zumuten.

5. Der „ungeliebte“ Job erlaubt Vergünstigungen oder gewisse Vorteile – zum Beispiel den Zugang zu Clubs oder anderen privaten Netzwerken, die man über andere Jobs nicht bekommt.

6. Ein Jobwechsel ist mit zu viel Aufwand verbunden. Oftmals merkt man, dass dieser Aufwand es einfach nicht wert ist.

7. Wer bereits länger in seinem Job ist, ist im Unternehmen gut bekannt, was eine gewisse Jobsicherheit mit sich bringt.

Wer seinen Vorgesetzten nicht mag, jedoch alle anderen Kollegen, macht oft dennoch weiter, um in der Hierarchie aufzusteigen – man versucht einfach durchzuhalten.

Doch warum geben sich eigentlich Unternehmen mit offensichtlich unglücklichen Mitarbeitern ab? Verlorene Mitarbeiter sind letztlich ein Kostenfaktor, den man möglichst vermeiden will. Wenn der „unzufriedene“ Mitarbeiter im Unternehmen bleibt anstatt zu gehen, so spart das Unternehmen letztlich Geld.

Wenn es außerdem wertvolle Mitarbeiter sind, die über wertvolle Informationen und Kenntnisse verfügen, wollen Unternehmen diese Talente halten, unter anderem, weil sie befürchten, dass sie zu einem Wettbewerber gehen.

Gerade wenn ein Mitarbeiter fest integriert ist, will ein Unternehmen diesen äußerst ungern verlieren, sodass sie diesem oftmals die besten finanziellen Angebote (Gehalt und Vergünstigungen) machen.

Firmen wissen, dass je länger jemand in einem Unternehmen ist, desto mehr soziale Netzwerke besitzt dieser Mitarbeiter und desto unwahrscheinlicher ist es, dass er oder sie geht.

Wenn der Mitarbeiter jedoch völlig unglücklich ist, kann dies zu kontraproduktivem Arbeitsverhalten führen, was dem Unternehmen natürlich deutlich mehr schadet als wenn der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt.

Nicht selten versuchen unzufriedene Mitarbeiter das Unternehmen zu sabotieren, absichtlich Arbeitsressourcen zu verschwenden und Negatives über das Unternehmen zu verbreiten.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie „schlimm“ die Arbeitssituation ist. Natürlich ist ein Jobwechsel alles andere als einfach. Doch wer in seinem Job absolut unglücklich ist, macht sich damit oftmals das gesamte Leben kaputt, denn die negative Stimmung überträgt sich auch auf die Freizeit und meistens auch auf den Partner, was ebenfalls negative Konsequenzen haben kann. Diese Negativspirale muss durchbrochen werden und ist weitaus schlimmer als ein Jobwechsel.

P.S. Wie Sie schnell einen neuen Job finden, erfahren Sie hier. Und wenn sie nicht nur (daheim) arbeiten, sondern auch reisen wollen, lohnt sich ein Blick auf diesen Artikel.